Masha Bijlsma Sextett -Tribute to Abbey Lincoln-

Donnerstag, 07. Juni 2018 | 19:00 Uhr

Einlass 18:15 Uhr

Vocal Jazz aus den Niederlanden

Masha Bijlsma Vocals / Martin Sasse Piano / Martin Gjakonovski Bass / Dries Bijlsma Drums / Bart van Lier Posaune / Paul Heller Sax

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Masha Bijlsma
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Masha Bijlsma & Bart van Lier ©Cees van de Ven

Tickets

Vorverkauf: 15,00 €

Abendkasse: 20,00 €

Bluesige Farbe und üppige Sinnlichkeit

Mit Masha Bijlsma und ihrem exzellenten Sextett aus den Niederlanden präsentiert sich eine der großen Sängerinnen auf dem alten Kontinent. Ihr großes Kapital ist ihre Wandlungsfähigkeit, die große Stil- und Ausdrucksbreite.

Ganz gleich, ob sie mit samtig zarter Stimme großes Chanson-Gefühl entwickelt oder ob sie Popsongs mit Jazzgefühlen veredelt: Masha Bijlsma kann mit ihrem Klangfarben-Reichtum und außergewöhnlich großem Tonumfang fesseln.

Den Jazzstandards und eigenen Kompositionen – dem Großteil ihres Repertoires – haucht sie bluesige Farbe und üppige Sinnlichkeit ein. Wenn sie phantasiereich zu scatten beginnt, gewinnen ihre Songs kraftvollen Drive und führen bisweilen zu kraftvollen Ausbrüchen.

Die exzellent eingespielte Band garantiert mit raffinierten Arrangements eine entspannte Atmosphäre, und zeigt, wie kreativ und progressiv man mit Mainstream-Nummern umgehen kann, ohne dass deren Wiedererkennungswert Schaden nimmt. Das Ergebnis: eine wundervoll swingende Musik. Und diese Band hat es in sich

Drummer Dries Bijlsma studierte Schlagzeug am Rotterdammer Conservatorium, spielte in den Gruppen von Rob van den Broeck, Jasper van ‚t Hof und Toto Blanke; als side–man war er u.a. zu hören bei Don Byas, Mal Waldron, Atilla Zoller, Woody Shaw, Deborah Brown, Dick de Graaf, Ferdinand Povel, Benny Bailey, Bob Malach und Gary Thomas. Er unternahm Gastspielreisen durch Deutschland, Holland und Ungarn mit Jasper van ‚t Hof.

Martin Sasse gehört seit vielen Jahren zu den aktivsten und bekanntesten Jazzpianisten und -organisten in Deutschland. Hiervon zeugen CD-Produktionen, Tourneen, Festivalund Fernsehauftritte u.a. mit Peter Bernstein, Scott Hamilton, Vincent Herring, Al Foster Quartett, Brian Lynch, Gary Campbell, Jimmy Cobb, Dick Oatts, New York Voices, Charlie Mariano, Hiram Bullock Band, Roberta Gambarini, Tierney Sutton Quartett, Dennis Mackrel, Philip Catherine, Lee Konitz, u.v.a. Für sein erstes Trio-Album „Here we come“ erhielt er beste internationale Kritiken und war in amerikanischen und japanischen Radio-Playlists ganz oben vertreten. In Düren stand er schon häufig auf der Bühne, unvergessen sein Auftritt mit Scott Hamilton letztes Jahr, oder das Abschlusskonzert der Dürener Jazztage 2016 mit Dusko Goykovich in der Christuskirche.

Gjakonovski stammt aus einer Musikerfamilie; seine Mutter war Jazzsängerin und der Vater gründete und leitete die Radio Jazz Big Band Mazedonien. Martin Gjakonovski lernte ab dem sechsten Lebensjahr Geige und wechselte mit 14 Jahren zum Kontrabass. Bald schon gründete er seine erste eigene Band, das Trio Spato. Seit 1991 studierte er an der Hochschule für Musik Köln Er arbeitete in den Gruppen von Paul Kuhn, Lynne Arriale,  Paul Shigihara, Nicolas Simion, Bojan Z, Omer Klein sowie der Frankfurt Jazz Big Band.

Mit Musikern wie Roman Schwaller, Andy Middleton, Tony Lakatos oder Charlie Mariano war er auf wichtigen europäischen Festivals zu Gast, etwa in Zagreb, Brüssel, Bilbao, Krakau,  Rotterdam und Leverkusen  Er legte ein Album mit Hugo Read und Thomas Cremer im Frankfurt Jazz Trio vor .Bisher spielte er mehr als hundert Jazz und World Music-CDs ein, u.a. mit Dusko Goykovich,PaulKuhn, Nicolas Simion, Antonio Faraò, Bob Berg, Michael Sagmeister, Anke Helfrich,  Dejan Terzic, Claudius Valk Trio, Adam Nussbaum., u.v.m

Bart van Lier (Haarlem, 1950) ist seit 1992 Mitglied des Metropole Orchestra. Seit 1968 ist er Mitglied in verschiedenen Orchestern und Ensembles, wie dem Varadansorkest, dem Tony Nolte TV Orchester, der Slide Hampton 4 Trombones Band. Außerdem spielte er in Peter Herbolzheimers Rhythm and Combination and Brass und tritt mit Jazzgruppen wie Bart’s Bones, Nueva Manteca, Trio Bart van Lier und dem Bart van Lier Ilja Reyngoud Quintet auf.

Neben seiner Arbeit als Performer ist er seit vielen Jahren Lehrer. Er lehrte an der Folkwang Hochschule in Essen und an den Konservatorien von Den Haag und Hilversum. Außerdem gibt er Workshops im In- und Ausland.

Als Solist ist Bart u.a. auf den CDs Akili, First Brass, Bart’s Bones, zu hören. Er ist Autor des Buchs „Trainingsprogramm für das Posaunenspiel“, das 1994 veröffentlicht wurde und in fünf Sprachen übersetzt wurde. 1994 wurde auch das von Kühnl & Hoye gebaute Posaunenmodell „Bart van Lier“ auf den Markt gebracht.

Der Tenorsaxophonist, Komponist und Arrangeur Paul Heller (geboren am 21.April 1971 in Jülich)  wurde unter anderem in der WDR Bigband bekannt. Er studierte von 1990 bis 1994 bei Wolfgang Engstfeld an der Musikhochschule in Köln, spielte 1987-1988 im LandesJugendJazzOrchester NRW und von 1989-1991 im Bundesjazzorchester unter der Leitung. von Peter Herbolzheimer.

1995 und 1998 erhielt Paul Heller den 1. Preis beim “Internationalen Kompositionswettbewerb von Monaco“ 1996 zeichnete ihn das Land Nordrhein Westfalen mit dem “ Kulturförderpreis des Landes Nordrhein Westfalen” aus.

1990 begann Paul Heller als professioneller Musiker zu arbeiten und spielte in den Big Bands von Thilo Berg, Jeff Cascaro, in der Bobby Burgess Big Band Explosion, dem Brussels Jazz Orchestra und war seit der Gründung im Jahr 1994 Mitglied in Bob Brookmeyer!s New Art Orchestra

Seit 2005 ist Paul Heller festes Mitglied der WDR Big Band, mit der er mit dem“Who is who“ der internationalen Jazzwelt soielte. Er leitet auch seit rund 20 Jahren zusammen mit Ack van Rooyen das gemeinsame Paul Heller-Ack van Rooyen Quintett und ist auch als Sideman einer der gefragtesten Musiker der jüngeren Generation. Daneben gibt es zahlreiche CD’s unter eigenem Namen.

VIDEO: Masha Bijlsma Band – J. Coltrane & A. Lincoln/ Africa

www.mashabijlsma.com

Location

Fabrik für Kultur & Stadtteil
„Becker & Funck“

Binsfelder Str. 77
52351 Düren

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